Die E-Zigarette ist ein elektronisches Gerät, das den Vorgang des Zigarettenrauchens simuliert. Im Gegensatz zum regulären Rauchen entsteht bei Gebrauch der elektronischen Zigarette kein Rauch, sondern Dampf.
Ursprünglich wurde das Prinzip der elektronischen Zigarette 1969 von Herbert A. Gilbert patentiert. Erst 2003 erfand der Chinese Hon Lik die heutige, auf dem ursprünglichen Patent basierende, elektronische E-Zigarette.
Die E-Zigaretten, die mit einem Akku betrieben werden, ähneln in der Optik den herkömmlichen Zigaretten. Auch wird beim Inhalieren Dampf erzeugt, der dem regulären Zigarettenrauch stark ähnelt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass es zu keiner Verbrennung kommt. Im Inneren der elektronischen Zigarette befindet sich ein Zerstäuber und eine auswechselbare oder wiederbefüllbare Kartusche. Die Kartusche ist mit Aromastoffen befüllt, die mit oder ohne Nikotinzusatz erhältlich sind.
Beim Zug am Mundstück reagiert der Sensor im Inneren. Durch den Luftstrom wird ein Heizelement aktiviert. Statt Nikotin inhaliert der Raucher Dampf, der gegebenenfalls mit Nikotin angereichert ist. Allerdings gibt es immer mehr Aromakapseln, die komplett auf den Nikotinzusatz verzichten.
Elektrische Zigaretten vom Online Shop sind in Komplettsets zu verhältnismäßig günstigen Preisen erhältlich und auch die Nachfüllaromakartuschen oder Liquids sind im Vergleich zu regulären Zigaretten günstig. Die Möglichkeit für Raucher, finanzielle Einsparungen zu treffen, ist ein Grund, weshalb der Absatz an E-Zigaretten in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Erwähnt sollte werden, dass sich die Folgekosten nach der Anschaffung von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Auch das Angebot an Liquids und Nachfüllkartuschen ist herstellerabhängig.
Ein weiterer Grund für den Anstieg der Popularität ist das an immer mehr Orten geltende Rauchverbot. Mit der E-Zigarette versuchen viele Raucher, das Rauchverbot in Restaurants und öffentlichen Institutionen zu umgehen. Jedoch hat gerade dieser Verlauf dazu geführt, dass die elektronische Zigarette zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit steht. Problematisch ist hier vor allem, dass es noch keine medizinischen Studien zur Schädlichkeit des bei der Nutzung von E-Zigaretten inhalierten Dampfes sowohl für den Raucher als auch für die Umgebung gibt. Im Augenblick gibt es noch keine klare Regelung. Diese kann erst erfolgen, wenn die EU-Kommission eine Einstufung der E-Zigarette vornimmt. Bisher ist noch nicht geklärt, ob sie in die überarbeitete Fassung der Tabakrichtlinien aufgenommen oder prinzipiell als Medizinprodukt gelten wird.